


Ergebnis der Friedensinitiativen von Präsident Ilham Aliyev: Aserbaidschan und Armenien betrachten einander als potenzielle Partner
Baku, 8. August, AZERTAC
Die Friedensinitiativen von Präsident Ilham Aliyev haben nach Ansicht des aserbaidschanischen Abgeordneten und Politikwissenschaftlers Rizvan Nabiyev dazu beigetragen, die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien grundlegend zu verändern.
Nabiyev zufolge betrachten sich die beiden ehemaligen Konfliktparteien heute nicht mehr als Feinde, sondern zunehmend als potenzielle Partner. Ziel der aserbaidschanischen Friedenspolitik sei es, die militärischen Erfolge auf diplomatischer und rechtlicher Ebene zu verankern und den Südkaukasus von einem Konfliktraum zu einem Raum der Zusammenarbeit zu entwickeln.
Als wichtige nächste Schritte nannte er die Unterzeichnung und Ratifizierung des paraphierten Friedensabkommens, die Aufnahme diplomatischer Beziehungen sowie die Entwicklung wirtschaftlicher, verkehrstechnischer und regionaler Kooperation.
Das Washingtoner Friedensgipfeltreffen und die TRIPP-Initiative böten dabei wichtige Voraussetzungen für eine neue regionale Wirtschafts- und Verkehrsarchitektur. Der Frieden könne nicht nur die Sicherheit stärken, sondern auch die wirtschaftliche Integration, Investitionen und Verkehrsverbindungen im Südkaukasus fördern.
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