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Washington-Gipfel markiert Wendepunkt für Frieden und neue Realitäten im Südkaukasus

Baku, 8. August, AZERTAC

Der Washington-Gipfel vom 8. August 2025 markierte einen wichtigen Wendepunkt im Friedensprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien sowie in den Beziehungen zwischen Aserbaidschan und den USA.
Bei dem Treffen von Präsident Ilham Aliyev, US-Präsident Donald Trump und dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan wurden wichtige Dokumente unterzeichnet. Die Außenminister Aserbaidschans und Armeniens paraphierten den vereinbarten Text des Friedensabkommens, anschließend wurde eine Gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs verabschiedet.
Die Vereinbarungen sehen unter anderem die Öffnung der Verkehrsverbindungen und eine ungehinderte Verbindung zwischen dem aserbaidschanischen Kernland und Nachitschewan durch armenisches Gebiet vor. Mit dem TRIPP-Projekt wurde zudem ein Vorhaben auf den Weg gebracht, das die regionale Verkehrsanbindung und die wirtschaftliche Bedeutung des Südkaukasus stärken soll.
Der Gipfel war zugleich ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der strategischen Partnerschaft zwischen Aserbaidschan und den USA. Vereinbart wurde die Ausarbeitung einer Charta über eine strategische Partnerschaft. Zudem wurde die Aussetzung der Anwendung von Section 907 gegen Aserbaidschan beschlossen.
Der Artikel hebt hervor, dass Aserbaidschan nach dem militärischen Sieg von 2020 nicht auf Revanche, sondern auf eine politische Lösung und einen dauerhaften Frieden setzte. Die von Baku vorgeschlagenen fünf Grundprinzipien für die Normalisierung mit Armenien bildeten die Grundlage des weiteren Friedensprozesses.
Der Washington-Gipfel wird damit als internationale Bestätigung der von Präsident Ilham Aliyev verfolgten Friedensstrategie und als Beginn einer neuen politischen Etappe im Südkaukasus dargestellt.

Politik 2026-08-08 10:30:00