


Französischer Mediengründer: Baku-Initiativgruppe gibt den vom Kolonialismus betroffenen Völkern eine Stimme
Baku, 11. Juli, AZERTAC
Die Baku-Initiativgruppe leistet nach den Worten des Gründers des Nachrichtenportals „Muslime Frankreichs“, Jean-Michel Brun, einen wichtigen Beitrag, indem sie Völkern, indigenen Gemeinschaften und Kulturen, die gegen Kolonialismus und Neokolonialismus kämpfen, eine Stimme verleiht.
Im Gespräch mit AZERTAC am Rande einer Veranstaltung in Baku erklärte Brun, die Initiative trage maßgeblich dazu bei, die Anliegen dieser Völker der internationalen Öffentlichkeit näherzubringen. Die Plattform ermögliche es Gemeinschaften, deren Stimmen über viele Jahre ungehört geblieben seien, ihre Positionen auf internationaler Ebene zu vertreten.
Zugleich unterstrich Brun die besondere Rolle der Medien im Entkolonialisierungsprozess. Kolonialisierung habe nicht nur politische und wirtschaftliche, sondern auch kulturelle Auswirkungen gehabt. Deshalb komme den Medien eine wichtige Aufgabe zu, historische Wahrheiten sichtbar zu machen, verschwiegenen Kapiteln der Geschichte Aufmerksamkeit zu verschaffen und zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses der betroffenen Völker beizutragen.
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