


Jeyhun Bayramov: Fragen zu Exklavendörfern werden im Grenzabgrenzungsprozess geklärt
Baku, 9. Juli, AZERTAC
„Der Prozess der Grenzabgrenzung und -Demarkation wird fortgesetzt. Zu diesem Zweck haben beide Länder Sonderkommissionen eingerichtet, die von den stellvertretenden Ministerpräsidenten Aserbaidschans und Armeniens geleitet werden. Die Kommissionen, denen Vertreter verschiedener staatlicher Institutionen angehören, setzen ihre Arbeit regelmäßig fort“, erklärte der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov vor Journalisten.
„Bereits jetzt sind erste positive Ergebnisse dieser Arbeit sichtbar. Im vergangenen Jahr wurden rund 13 Kilometer der Staatsgrenze abgegrenzt. Anschließend konnten die Demarkierungsarbeiten in diesem Abschnitt innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen werden.
Darüber hinaus haben Aserbaidschan und Armenien im gegenseitigen Einvernehmen mehrere Rechtsakte zur Regelung der Tätigkeit der Kommissionen und ihrer künftigen Arbeit verabschiedet und in beiden Ländern bestätigt.
Zugleich wurde vereinbart, den Grenzabgrenzungsprozess von Norden nach Süden fortzusetzen – ausgehend vom Dreiländereck Aserbaidschan–Armenien–Georgien bis zur Grenze mit dem Iran. Im Rahmen dieses Prozesses sollen auch die Fragen der Exklavendörfer geregelt werden“, fügte Bayramov hinzu.
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