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ICMP-Generaldirektorin über Schicksal vermisster Personen informiert

Baku, 30. Juni, AZERTAC

Aserbaidschans Außenminister Jeyhun Bayramov ist mit der Generaldirektorin der Internationalen Kommission für Vermisste Personen (ICMP), Kathryne Bomberger, zusammengetroffen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und der ICMP sowie die Aufklärung des Schicksals der Vermissten in der Nachkriegszeit.
Der aserbaidschanische Chefdiplomat erklärte, dass infolge der armenischen Militäraggression das Schicksal von nahezu 4.000 Aserbaidschanern weiterhin ungeklärt sei. Er betonte, Armenien müsse umfassende Informationen über Massengräber, Begräbnisstätten und präzise Minenkarten bereitstellen, um die Sucharbeiten zu erleichtern.
Beide Seiten unterstrichen die Bedeutung der Bestimmungen zu Vermissten im Entwurf des Friedensabkommens zwischen Aserbaidschan und Armenien und würdigten die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Staatlichen Kommission für Kriegsgefangene, Geiseln und Vermisste Aserbaidschans und der ICMP.
Minister Bayramov verwies zudem darauf, dass Aserbaidschan nach dem 44-tägigen Vaterländischen Krieg trotz schwieriger Sicherheitsbedingungen die sterblichen Überreste von mehr als 2.000 armenischen Soldaten geborgen und an die armenische Seite übergeben habe.
Außerdem wurde die ICMP-Delegation über die in den befreiten Gebieten entdeckten Massengräber sowie die laufenden Exhumierungs- und DNA-Identifizierungsarbeiten informiert.

Politik 2026-06-30 22:43:00