


Aserbaidschan entwickelt sich zu einem wichtigen Logistik- und geoökonomischen Zentrum Eurasiens
Baku, 5. August, AZERTAC
Aserbaidschans wachsende Rolle im Mittleren Korridor stärkt seine Position als wichtiger Logistik- und Transitknoten zwischen Asien und Europa. Der internationale Experte für Beziehungen Bayram Aliyev erklärt die Entwicklung vor allem mit der strategischen Bedeutung der geografischen Lage des Landes.
Der Mittlere Korridor verbindet China und Zentralasien über das Kaspische Meer, den Südkaukasus und die Türkei mit Europa. Mit Investitionen in die Eisenbahnstrecke Baku–Tiflis–Kars, den Internationalen Seehandelshafen von Baku sowie in Straßen- und Luftverkehrsinfrastruktur baut Aserbaidschan seine Rolle als geoökonomischer Akteur aus.
Durch die Modernisierung der Baku–Tiflis–Kars-Bahn wurde deren jährliche Kapazität auf fünf Millionen Tonnen erhöht. Die geplante zweite Phase des Baku-Hafens soll dessen Umschlagkapazität auf 25 Millionen Tonnen steigern. Auch die Zusammenarbeit mit Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan im Transport- und Logistikbereich wird ausgebaut.
Nach Ansicht des Experten geht es für Aserbaidschan dabei nicht nur um höhere Transiteinnahmen. Der Mittlere Korridor soll auch zur Entwicklung von Produktions- und Wertschöpfungsketten beitragen und Aserbaidschans Position als wichtiger logistischer und geoökonomischer Knotenpunkt Eurasiens weiter stärken.
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