


Aserbaidschanischer Volksdichter Nariman Hasanzada ist im Alter von 95 Jahren gestorben
Baku, 1. August, AZERTAC
Der Volksdichter, bedeutende Lyriker, Dramatiker und angesehene Vertreter des öffentlichen Lebens, Empfänger einer persönlichen Ehrenpension des Präsidenten starb im Alter von 96 Jahren.
Nariman Hasanzada wurde am 18. Februar 1931 in der Siedlung Poylu im Rayon Gazakh geboren. Seine ersten Schritte auf dem Weg der Bildung und Literatur führten ihn an die Philologische Fakultät der heutigen Staatlichen Universität Gandscha, wo er von 1949 bis 1953 studierte. 1957–1961setzte er seine literarische Ausbildung am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau fort und absolvierte dort auch die Höheren Literaturkurse.
Schon in jungen Jahren widmete Hasanzada sein Leben der Poesie. Mit seinen Werken, die in den 1960er- und 1970er-Jahren erschienen – darunter „Mein Herz sehnt sich nach Poesie“, „Unvergessliche Tage“, „Du wirst dich an mich erinnern“, „Nariman“, „Warum hast du es nicht gesagt?“, „Der smaragdgrüne Vogel“, „Das Brot der Tante Nabat“, „Meine Nacht und mein Tag und „Du hast vergeben“ – fand er große Anerkennung und wurde zu einer prägenden Stimme der aserbaidschanischen Literatur.
Seine Gedichte und literarischen Werke wurden in zahlreiche Sprachen übertragen, darunter Englisch, Französisch, Deutsch, Persisch, Italienisch, Tschechisch, Hindi, Arabisch, Kroatisch und Russisch. Damit fand seine poetische Welt Eingang in den kulturellen Dialog vieler Völker.
Nariman Hasanzadas langjähriges und fruchtbares Wirken für die Entwicklung der aserbaidschanischen Literatur und Kultur wurde hoch gewürdigt. Er erhielt die höchsten staatlichen Auszeichnungen der unabhängigen Republik Aserbaidschan – den Ruhmesorden (2001), Ehrenorden (2011) und Unabhängigkeitsorden (2021). Im Jahr 2026 wurde ihm zudem der „Heydar-Aliyev“-Orden verliehen.
Mit Nariman Hasanzada hat die aserbaidschanische Literatur eine der hervorragenden Vertreter der modernen Poesie verloren.
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