


Zahl der Erdbebenopfer steigt auf 30
Baku, 30. Juli, AZERTAC
Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Zentralregierung auf 30 gestiegen. Darunter seien auch Menschen, deren Tod vermutlich im Zusammenhang mit der Naturkatastrophe stehe, berichtete der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf einen Regierungssprecher in Tokio. Zuvor hatte die Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Insel Kyushu laut der Nachrichtenagentur Kyodo 17 bestätigte Todesfälle gemeldet.
Die Such- und Rettungsarbeiten dauern unterdessen an. Das Erdbeben der Stärke 7,1 hatte die Region am Dienstagnachmittag (Ortszeit) erschüttert und zahlreiche Gebäude zerstört. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könnte. Örtlichen Medien zufolge wurden zudem Dutzende Menschen verletzt.
Auch einen Tag nach dem Beben waren Tausende Haushalte weiterhin ohne Strom- und Wasserversorgung. Mehr als 10.000 Menschen harrten am frühen Donnerstag noch in Notunterkünften aus.
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