×
A
A
A
Einstellungen

Mehr als 3.000 Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo

Baku, 27. Juli, AZERTAC

In der Demokratischen Republik Kongo sind seit Beginn des jüngsten Ebola-Ausbruchs mehr als 3.200 Infektionen registriert worden. Nach offiziellen Angaben starben bislang über 1.405 Menschen an der Krankheit.
Die Mitte Mai ausgerufene Epidemie hat sich inzwischen auf fünf Provinzen im von jahrzehntelanger Gewalt geprägten Osten des zentralafrikanischen Landes ausgebreitet. Die meisten Infektionen wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der nordöstlichen Provinz Ituri an der Grenze zu Uganda und Südsudan gemeldet.
Es handelt sich um den 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Verursacht wird die Epidemie durch die seltene Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus, gegen die bislang weder ein zugelassener Impfstoff noch eine spezifische Therapie verfügbar ist.
Das Virus wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen übertragen und verursacht unter anderem hohes Fieber. Ebola zählt zu den gefährlichsten viralen Infektionskrankheiten und verläuft häufig tödlich.

Welt 2026-07-27 12:22:00