


Bayramov: Aserbaidschan hat seine geografische Lage zu einem wichtigen Logistik-, Transit- und Energieknotenpunkt ausgebaut
Baku, 25. September, AZERTAC
Der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov hat an der 25. Jahrestagung der Außenminister der Binnenentwicklungsländer (LLDCs) teilgenommen, die am Rande der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York stattfand.
Bayramov betonte, dass Aserbaidschan durch langfristige strategische Investitionen und nachhaltige regionale Partnerschaften seine geografische Lage als Binnenstaat erfolgreich zu einem wichtigen Logistik-, Transit- und Energieknotenpunkt entwickelt habe, der die Ost-West- und Nord-Süd-Korridore miteinander verbinde.
Der Minister hob die Bedeutung der Digitalisierung des Transitverkehrs, vereinfachter Zollverfahren sowie integrierter Energie- und Digitalverbindungen wie des Grünen-Energie-Korridors Zentralasien–Aserbaidschan hervor. Die Verbindung von Verkehrs-, Energie- und digitaler Infrastruktur schaffe eine deutlich widerstandsfähigere globale Handelsarchitektur, erklärte Bayramov.
Bayramov unterstrich zudem, dass Frieden eine unverzichtbare Voraussetzung für eine nachhaltige Konnektivität sei. In diesem Zusammenhang verwies er darauf, dass die am 8. August 2025 in Washington zwischen Aserbaidschan und Armenien getroffenen Vereinbarungen sowie die TRIPP-Initiative dazu beitragen könnten, die regionalen und globalen Transitnetze weiter auszubauen.