


Unter Vorsitz von Präsident Ilham Aliyev Sitzung zum Staatlichen Programm zur Entwicklung der Bergbau- und Hüttenindustrie abgehalten AKTUALISIERT VIDEO
Baku, 22. September, AZERTAC
Am 22. September ist unter Vorsitz von Präsident Ilham Aliyev eine Sitzung zum Staatlichen Programm zur Entwicklung der Bergbau- (Metallerz-) und Hüttenindustrie in der Republik Aserbaidschan für 2027–2030“ abgehalten worden. Das Staatsoberhaupt hielt bei der Sitzung eine Rede.
Rede von Präsident Ilham Aliyev
-Heute wird uns das staatliche Programm zur Entwicklung der Bergbau- und Metallurgieindustrie vorgestellt, eines für die Volkswirtschaft äußerst zukunftsträchtigen Sektors. Zur Vorbereitung dieses Programms habe ich vor kurzer Zeit – Anfang April – einen entsprechenden Erlass unterzeichnet. In diesen Monaten wurden die Vorbereitungsarbeiten für das Programm durchgeführt. Dieses Programm wird uns und der aserbaidschanischen Öffentlichkeit heute vorgestellt.
Dieser Sektor ist für die Wirtschaft des Landes, insbesondere für die Entwicklung unseres Nichtölsektors, von großer Bedeutung und stellt einen sehr zukunftsträchtigen Bereich dar. Obwohl es sich um einen kapitalintensiven Sektor handelt, wird in unserem Land ein neuer, moderner Industriebereich geschaffen. Die Schaffung von mehr als 5.000 dauerhaften Arbeitsplätzen ist vorgesehen. Insgesamt werden die Verarbeitung und effiziente Nutzung unserer natürlichen Ressourcen sowie die vollständige Etablierung der Produktionskette die Volkswirtschaft stärken.
Ich kann sagen, dass in letzter Zeit mehrere staatliche Programme verabschiedet worden sind. Alle verabschiedeten Programme sind sehr konkret und kurzfristig angelegt. Sowohl im Staatshaushalt für die kommenden Jahre als auch im Investitionsprogramm sind ausreichende Mittel vorgesehen, um das letztendliche Ziel zu erreichen. Gleichzeitig sind die Mechanismen für die Umsetzung und Überwachung dieser Programme vollständig eingerichtet.
Unter den verabschiedeten Programmen möchte ich in erster Linie drei Hauptbereiche hervorheben, obwohl noch weitere Programme verabschiedet worden sind. Die staatlichen Programme in den Bereichen Landwirtschaft, Verkehr und Wasserwirtschaft – letztere umfasst sowohl die Bewässerung als auch die Wasserversorgung von Baku und der Halbinsel Abscheron – erfordern naturgemäß erhebliche finanzielle Mittel. Diese Programme werden jedoch die Volkswirtschaft stärken und gleichzeitig das soziale Wohlergehen unserer Bürger verbessern und ihnen eine moderne Infrastruktur bieten.
Wie ich bereits erwähnt habe, sind die verabschiedeten Programme kurzfristig angelegt und müssen bis Ende 2030 umgesetzt werden. Es stimmt, dass das Wasserprogramm mehr Zeit erfordert. Das Programm zur Entwicklung der Bergbau- und Metallurgieindustrie muss jedoch innerhalb von nur vier Jahren – vollständig zwischen 2027 und 2030 – umgesetzt werden. Dieses neue Programm, das verabschiedet werden soll, spiegelt auch unsere Agenda zur sozioökonomischen Entwicklung der Regionen wider.
Wie Sie wissen, wurden mehrere staatliche Programme zur sozioökonomischen Entwicklung der Regionen Aserbaidschans verabschiedet. Das erste Programm wurde Anfang 2004 verabschiedet. Tatsächlich war es das wichtigste Programm, das nach der Präsidentschaftswahl von 2003 verabschiedet wurde. Anschließend wurden mehrere Fünfjahresprogramme verabschiedet, und in den Regionen wurden wichtige Infrastrukturprojekte erfolgreich umgesetzt. Es stimmt, dass die Umsetzung dieser Projekte bis heute fortgesetzt wird, weil die Bevölkerung wächst, die Beschäftigung zunimmt und sich die Wirtschaft ausweitet. Daher sind diese Programme nicht statisch; es müssen ständig Ergänzungen vorgenommen werden, und die Entwicklung der Regionen nimmt einen besonderen Platz in den jährlichen staatlichen Investitionsprogrammen ein, die wir verabschieden.
Ich möchte noch einmal betonen, dass die in diesen 20 Jahren geleistete Arbeit es uns ermöglicht hat, unsere wichtigsten Infrastrukturprojekte umzusetzen. Damals importierten wir sowohl Erdgas als auch Strom aus dem Ausland, da unsere eigenen Möglichkeiten sehr begrenzt waren. Heute liegt der Grad der Gasversorgung in unserem Land jedoch bei 96 Prozent, und wir exportieren mehr als 25 Milliarden Kubikmeter Gas. Der Inlandsbedarf liegt um ein Vielfaches unter diesem Wert. Wir haben alle Fragen im Zusammenhang mit der Stromversorgung gelöst und ein sehr starkes Potenzial geschaffen. Heute sind unsere Reserveerzeugungskapazitäten beträchtlich. Bestimmte Mengen werden ebenfalls exportiert, aber in den kommenden Jahren wird dieser Export groß angelegt sein – insbesondere angesichts der Tatsache, dass auf den Weltmärkten große Besorgnis und ein Mangel an Energieressourcen, darunter Strom, Kraftstoff und Erdgas, herrschen – allesamt wichtige Produkte, die die Energiesicherheit gewährleisten.
Kurz gesagt, das globale Bild liegt direkt vor unseren Augen. Daher haben uns die rechtzeitig ergriffenen Maßnahmen vor großen Problemen geschützt. Stellen Sie sich vor, wir hätten dies nicht getan. Wir hätten uns heute in einer sehr schwierigen Situation befinden können und wären möglicherweise gezwungen gewesen, wie einige Länder von Tür zu Tür zu gehen und andere um die Sicherung unserer Energiesicherheit zu bitten und zu ersuchen.
Heute ist das Bild jedoch völlig anders. Wir erhalten zahlreiche Anfragen und helfen natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten, und wir werden dies auch weiterhin tun. Natürlich nehmen sowohl unsere Rolle als auch unser Ansehen zu, und alle unsere Partner sehen, wie weit Aserbaidschan vorangekommen ist und wie viel stärker es in den vergangenen Jahren geworden ist – so sehr, dass es heute nicht nur seinen eigenen Bedarf vollständig deckt, sondern auch für viele Länder zu einem unverzichtbaren Energiepartner geworden ist.
Tatsächlich wurden auch andere Infrastrukturprojekte erfolgreich umgesetzt und werden weiterhin durchgeführt, darunter Projekte im Bereich der sozialen Infrastruktur – der Bau von Krankenhäusern, Schulen, Autobahnen, Eisenbahnen und Flughäfen. Daher tragen auch diese Infrastrukturprojekte zur Entwicklung des Nichtölsektors bei. Natürlich haben die in unserem Finanzsystem durchgeführten Reformen, darunter die Reformen im Steuer- und Zollsystem, sowie die Schritte zur Verringerung und Beseitigung bürokratischer Hürden im Verwaltungsbereich ein solch positives Bild geschaffen.
Wenn wir die Gesamtentwicklung der Wirtschaft des Landes betrachten, werden wir feststellen, dass die Wachstumsraten nicht sehr hoch sind. Dafür gibt es natürliche Gründe, vor allem den natürlichen Rückgang der Ölproduktion. Unser wichtigstes Ölfeld „Azeri-Chirag-Gunashli“ ist seit fast 30 Jahren in Betrieb, und aus objektiven Gründen ist bei der Produktion ein rückläufiger Trend zu beobachten. Wir arbeiten daran, diese Trends zu stabilisieren. Gleichzeitig bin ich zuversichtlich, dass neue Projekte die Ölproduktion in Aserbaidschan weiterhin auf dem erforderlichen Niveau halten werden, und ich hoffe, dass es sogar zu einem Wachstum kommen wird. Dies ist jedoch der Grund dafür, dass unser allgemeines Wirtschaftswachstum und unser Bruttoinlandsprodukt heute um 1,2 Prozent gestiegen sind. Das sollte uns nicht beunruhigen, denn ein weitaus wichtigerer Indikator ist die Entwicklung des Nichtölsektors, in dem das Wachstum in den ersten acht Monaten dieses Jahres 5,4 Prozent erreicht hat.
Mit anderen Worten: Im Nichtölsektor der Industrie erzielen wir gute Ergebnisse, und die verabschiedeten Programme werden dafür sorgen, dass dieses Wachstum kontinuierlich und langfristig anhält.
Bedauerlicherweise hat sich die Bergbauindustrie in Aserbaidschan aufgrund sowohl objektiver als auch subjektiver Gründe nicht auf dem erforderlichen Niveau entwickelt. Die objektiven Gründe liegen darin, dass sich viele der während der Sowjetzeit entdeckten Lagerstätten in den besetzten Gebieten befanden und der armenische Staat seine Aggressionspolitik fortsetzte, einschließlich der Plünderung der natürlichen Ressourcen, die dem aserbaidschanischen Volk und Staat gehören. Es genügt zu sagen, dass während der Besatzungszeit 60.000 Hektar Waldflächen in den Rayons Kelbadschar, Latschin und Zangezur zerstört, geplündert, abgeholzt und verkauft und anschließend vom armenischen Staat nach dem Zweiten Garabagh-Krieg verbrannt wurden – zu einer Zeit, als die armenischen Streitkräfte verpflichtet waren, die Rayons Kelbadschar und Latschin zu verlassen und ihnen dafür eine Frist von zwei bis drei Wochen eingeräumt worden war.
Jeder erinnert sich gut daran, dass sie Bäume zerstörten und dabei auch die Sanitäreinrichtungen nicht vergaßen. Offenbar waren für sie zwei Dinge besonders wertvoll: Erstens die vollständige Zerstörung der aserbaidschanischen Natur und zweitens die Mitnahme der wertvollsten Sanitäreinrichtungen. Das ist wahrscheinlich das wichtigste Andenken an die Besatzungszeit für sie.
Darüber hinaus wurden unsere natürlichen Ressourcen – unsere Gold-, Kupfer- und Molybdänvorkommen – geplündert. Natürlich betrieb der armenische Staat während der Besatzung ausschließlich Plünderung. Während der Sowjetzeit wurden gewisse Explorationsarbeiten durchgeführt. Für die damalige sowjetische Regierung hatte diese Region – und insbesondere Aserbaidschan – in diesem Bereich jedoch keine Priorität; Priorität hatte die Erdölindustrie. Daher warten viele unserer Lagerstätten, also unsere vielversprechenden Lagerstätten, bis heute noch auf ihre geologische Erkundung. Das hat natürlich auch eine positive Seite, denn diese Ressourcen befinden sich heute noch unter der Erde.
Wir werden im Staatsprogramm sehr konkrete Mechanismen anwenden, um diese Fragen zu lösen. An erster Stelle steht die rasche Inbetriebnahme der Lagerstätten in den befreiten Gebieten. Dabei handelt es sich vor allem um Gold-, Kupfer- und Molybdänvorkommen in den Rayons Kelbadschar, Aghdara und Zangezur. Im Rayon Aghdara haben die Arbeiten bereits begonnen. Ich hoffe, dass in naher Zukunft auch in Kelbadschar und Sangesur mit den Arbeiten begonnen wird und damit die Erschließung der bestehenden, also bereits entdeckten Lagerstätten eingeleitet wird.
Gleichzeitig müssen wir die vorhandenen Lagerstätten gründlich analysieren und die dortigen Reserven mithilfe moderner geologischer Methoden vollständig bestimmen. Während der Sowjetzeit gab es bestimmte Angaben dazu. Seitdem sind jedoch etwa 40 Jahre vergangen. Die Daten sind veraltet, und heute gibt es neue Technologien, die man sich zu Sowjetzeiten nicht einmal vorstellen konnte.
Die zweite Richtung: Angesichts der umfangreichen natürlichen Ressourcen in dieser Region ist davon auszugehen, dass auch in anderen Gebieten der genannten Rayons sowie in den angrenzenden Rayons bedeutende natürliche Ressourcen vorhanden sind. Zu diesem Zweck werden Explorationsarbeiten, also geologische Erkundungsarbeiten, durchgeführt. Diese Arbeiten wurden bereits eingeleitet. Noch einmal: Heute stehen die fortschrittlichsten Technologien zur Verfügung, und darüber werden wir wahrscheinlich auch heute informiert.
Eine weitere vielversprechende Region ist die Autonome Republik Nachtschiwan. Auch dort wurden in der Vergangenheit – ich meine damit die Sowjetzeit – sowie in jüngerer Zeit keine geologischen Erkundungsarbeiten auf dem erforderlichen Niveau durchgeführt. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort große Lagerstätten vorhanden sind, sehr hoch. Die geologischen Erkundungsarbeiten in der Autonomen Republik Nachtschiwan werden voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen.
Ich möchte auch darauf hinweisen, dass wir unsere Arbeit in zwei Richtungen organisieren. Erstens über staatliche Kanäle: Das Unternehmen „AzerGold“ wird sich mit diesen Fragen befassen. Zweitens unter Beteiligung des Privatsektors. Dieser Bereich steht auch dem Privatsektor offen, und bestehende Verträge werden umgesetzt. Wenn die von diesen ausländischen Partnern durchgeführten geologischen Erkundungsarbeiten Ergebnisse bringen, werden sich natürlich auch ausländische Investoren beteiligen. Wir begrüßen dies.
Denn wie ich bereits sagte, handelt es sich um einen äußerst kapitalintensiven Sektor. Wenn hier bedeutende neue Gold-, Kupfer- und Molybdänvorkommen entdeckt werden, muss die gesamte Produktionskette – von der Aufbereitung bis zur Verarbeitung – aufgebaut werden. Wenn bedeutende Vorkommen entdeckt werden, wäre es falsch, diese Ressourcen lediglich in Form von Roherz auf die Weltmärkte zu exportieren.
Die nächste Richtung ist die polymetallische Lagerstätte „Filizchay“ im Rayon Balakan, die als eine der vielversprechendsten Lagerstätten auf dem europäischen Kontinent gilt. Wie ich bereits erwähnt habe, verfügt diese Lagerstätte über ein großes Potenzial, und „AzerGold“ führt seit mehreren Jahren Arbeiten zu ihrer Erschließung durch. Ich glaube, dass die Machbarkeitsstudie bald fertiggestellt sein sollte und auch die endgültige Investitionsentscheidung getroffen werden muss.
Ich bin der Ansicht, dass „AzerGold“ zu 100 Prozent Eigentümer dieser Lagerstätte sein sollte. Mit dem Fortschreiten der Erschließung werden Preis und Wert dieser Lagerstätte natürlich steigen. Danach können wir die Frage erneut prüfen. Es ist möglich, dass bei einem bestimmten Beteiligungsanteil – sofern Interesse besteht, und ich bin sicher, dass es Interesse geben wird – auch ausländische Investoren für diese Lagerstätte gewonnen werden.
Vor kurzem wurde ein Erlass über die Einrichtung des Westlichen Industrieparks unterzeichnet. Industrieparks gibt es bereits in vielen Regionen – fast in jeder Region – Aserbaidschans, ebenso wie Agrarparks. Durch die Tätigkeit der Industrie- und Agrarparks wurden Milliarden Manat an Mehrwert geschaffen und unser Exportpotenzial erheblich gestärkt.
Der Hauptzweck der Einrichtung des Westlichen Industrieparks besteht gerade in der Entwicklung der Bergbauindustrie. Denn die Erschließung der Erzvorkommen von „Dashkasan“ und die Umsetzung weiterer Projekte in den angrenzenden Gebieten machten die Einrichtung des Westlichen Industrieparks erforderlich.
Hier muss zunächst schnell die notwendige Infrastruktur geschaffen und dafür müssen entsprechende Mittel im Haushalt bereitgestellt werden. Es muss eine vollständige Produktionskette der Bergbauindustrie bis hin zum Endprodukt geschaffen werden. Dazu gehören die Förderung des Erzes und die Errichtung mehrerer Werke. Werke zur Aufbereitung, Pelletierung und Herstellung von heißbrikettiertem Eisen müssen gebaut werden.
Natürlich nimmt auch der Transport dieses Erzes hierbei einen wichtigen Platz ein. Daher sollten bei den Transporttarifen Vergünstigungen gewährt werden, um die wirtschaftliche Effizienz sicherzustellen. Es muss eine umfassende Umweltprüfung durchgeführt und alle Umweltstandards müssen strikt eingehalten werden.
Denn unser größter Reichtum sind nicht einmal die Ressourcen unter der Erde, sondern unsere Natur. Deshalb verlangen wir von ausländischen Partnern und werden auch weiterhin sowohl den Schutz der Natur als auch die Einhaltung höchster Umweltstandards verlangen. Wenn sie diese Anforderungen nicht erfüllen, werden sie bestraft. Natürlich muss auch das staatliche Unternehmen „AzerGold“ alle Umweltstandards einhalten.
Was die Entwicklung der Hüttenindustrie betrifft, so ist natürlich auch die Entwicklung der Aluminiumproduktion vorgesehen. Obwohl von bestimmten ausländischen Partnern Vorschläge unterbreitet wurden, kamen diese Vorschläge nicht zustande, weil wir bestrebt sind, Mechanismen umzusetzen, die der Volkswirtschaft einen möglichst hohen tatsächlichen Mehrwert bringen.
Daher bin ich der Ansicht, dass wir diesen wichtigen Industriebereich selbst entwickeln müssen. Im Rahmen des zu verabschiedenden Programms sollte die Aluminiumproduktion auf 100.000 Tonnen erhöht werden. Der Zeitrahmen reicht, wie ich bereits erwähnt habe, bis Ende 2030. Auch hier werden mehrere Werke errichtet, und Einzelheiten dazu werden uns nun vorgestellt.
Ich möchte noch auf eine weitere Frage eingehen. Die finanzielle Absicherung dieses Programms ist klar, sie wurde mit allen zuständigen Stellen abgestimmt, und wir werden dieses Programm in jedem Fall umsetzen. Wenn jedoch lokale und ausländische Investoren Interesse zeigen, ist auch ihre Beteiligung mit einem bestimmten Anteil möglich.
Ob dies geschieht oder nicht, spielt keine Rolle – wir werden dieses Programm unabhängig davon umsetzen. Dennoch bin ich der Ansicht, dass dieser Sektor zwar tatsächlich kapitalintensiv, zugleich aber sehr rentabel ist. Insbesondere sind die Preise für Edelmetalle auf den Weltmärkten derzeit recht hoch und werden voraussichtlich ungefähr auf diesem Niveau bleiben.
Der Sektor ist also sowohl kapitalintensiv als auch rentabel. Unsere Botschaft an lokale und ausländische Investoren lautet: Die Türen stehen offen. Das Programm wird veröffentlicht und darin werden alle durchzuführenden Arbeiten dargelegt. Jeder kann sich damit vertraut machen. Wenn es Interesse weckt, können wir auch ausländische Investoren gewinnen.
Was wird uns dies letztlich bringen? Wie ich bereits sagte, wird ein neuer und leistungsfähiger Industriezweig geschaffen. Mehr als 5.000 – möglicherweise sogar noch mehr – neue Arbeitsplätze werden entstehen. Die Entwicklung des befreiten Garabagh und Ost-Zangezurs sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen dort werden schneller voranschreiten.
Dem Staatshaushalt werden erhebliche Mittel in Form von Steuern zufließen, und es wird ein starkes Exportpotenzial geschaffen. Vielleicht ist es noch etwas früh, dies zu sagen, aber die erwarteten positiven finanziellen Auswirkungen pro Jahr dürften mehr als eine Milliarde Manat betragen.
Ich möchte keine endgültige Zahl nennen, aber es handelt sich um Projekte, deren Umfang in Milliarden Manat gemessen werden kann.
Nun wollen wir zur Präsentation des Programms übergehen. Das Wort erhält der Wirtschaftsminister Mikayil Jabbarov.
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Wirtschaftsminister Mikayil Jabbarov hielt eine Rede bei der Sitzung.
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Zakir Ibrahimov, Vorstandsмorsitzender der geschlossenen Aktiengesellschaft „AzerGold“, hielt ebenfalls eine Rede.
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Anschließend wurde die Sitzung mit Beratungen fortgesetzt.