


Wiederaufbau in Garabagh und Ost-Sangesur als Beleg für Aserbaidschans wirtschaftliche Stärke
Baku, 27. Juli, AZERTAC
Der Wiederaufbau von Garabagh und Ost-Sangesur zählt nach Ansicht der Vorsitzenden der Nichtregierungsorganisation „Frau, Entwicklung, Zukunft“, Gülschan Achundova, zu den wichtigsten Zukunftsprojekten Aserbaidschans. Gegenüber AZERTAC erklärte sie, das Programm gehe weit über den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur hinaus und verbinde wirtschaftliche Entwicklung, moderne Stadtplanung, ökologische Nachhaltigkeit und die Rückkehr der Bevölkerung.
Achundova betonte, dass die befreiten Gebiete als Grünenergiezone entwickelt würden. Wasserkraft-, Solar- und Windenergieprojekte sowie der Bau von „Smart Cities“ und „Smart Villages“ mit moderner Infrastruktur und digitalen Dienstleistungen seien zentrale Bestandteile des Konzepts. Als Beispiele nannte sie die Dörfer Aghali, Zabukh und Sus.
Zudem würden die Masterpläne für Städte wie Aghdam, Füsuli, Dschäbrayil, Zangilan, Gubadli, Latschin, Kelbadschar, Schusha und Chodschali gemeinsam mit internationalen Unternehmen entwickelt und traditionelle Architektur mit modernen städtebaulichen Standards verbinden.
Nach Einschätzung Achundovas ist der Wiederaufbau nicht nur Ausdruck nationaler Wiederherstellung, sondern auch ein Beleg für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die langfristige Entwicklungsstrategie Aserbaidschans. Die Region werde künftig zur wirtschaftlichen Entwicklung, zum Ausbau des Nichtölsektors und zur Stärkung des Außenhandels beitragen.
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