


Präsident Ilham Aliyev besucht das Dorf Guzeykhirman im Rayon Chodschawänd AKTUALISIERT VIDEO
Chodschawänd, 11. Juli, AZERTAC
Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, besuchte am 11. Juli das Dorf Guzeykhirman im Rayon Chodschawänd.
Das Staatsoberhaupt wurde über den Stand der Wiederherstellung der Wohnhäuser sowie der Infrastruktur in den Dörfern Guzeykhirman und Guneykhirman informiert.
Anschließend traf Präsident Ilham Aliyev mit den in beide Dörfer zurückgekehrten Einwohnern zusammen.
Emin Huseynov, Sonderbeauftragter des Präsidenten der Republik Aserbaidschan für die Rayons Aghdam, Füsuli und Chodschawand, informierte das Staatsoberhaupt über die abgeschlossenen Projekte im Bereich der sozialen Infrastruktur in den Dörfern Guzeykhirman und Guneykhirman.
Das Dorf Guneykhirman gehört zur gleichnamigen administrativ-territorialen Einheit im Rayon Chodschawänd. Es wurde 1992 von armenischen Streitkräften besetzt und 2023 im Zuge der Antiterrormaßnahmen befreit. Vor der Besetzung beschäftigte sich die Einwohner überwiegend mit der Viehzucht, dem Weinbau und der Landwirtschaft. Im Dorf gab es zwei Schulen, einen Kindergarten, ein Krankenhaus, ein Kulturhaus, einen Klub, eine Bibliothek, einen Sportkomplex, eine Bäckerei sowie ein Post- und Fernmeldeamt.
Das Dorf verfügt über insgesamt 549 Wohnhäuser. Davon sind 170 irreparabel zerstört, während 379 wiederhergestellt werden können. Fünfzig Häuser sind bereits bezugsfertig, an weiteren 147 Häusern dauern die Restaurierungsarbeiten an. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Instandsetzung weiterer 182 Häuser.
Vor wenigen Tagen kehrten 18 Familien mit insgesamt 72 Personen in das Dorf zurück.
Im Dorf wurden zahlreiche Projekte der sozialen Infrastruktur umgesetzt. So wurden eine neue Gasleitung verlegt, die bestehende Gasleitung instand gesetzt, Tiefbrunnen mit Pumpenanlagen ausgestattet und der Bau einer Pumpstation fortgesetzt. Zudem wurden das interne Wasserversorgungsnetz rekonstruiert und Glasfaserkabel verlegt.
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Das Dorf Guzeykhirman gehört zur gleichnamigen administrativ-territorialen Einheit im Rayon Chodschawänd. Es wurde 1992 besetzt und 2023 im Zuge der von den Streitkräften Aserbaidschans durchgeführten Anti-Terror-Maßnahmen befreit. Vor der Besetzung lebten die Einwohner überwiegend vom Weinbau, Getreideanbau und der Viehzucht. Im Dorf gab es eine Mittelschule, Kindergärten, einen Klub sowie eine Bibliothek.
Im Dorf Guzeykhirman befinden sich insgesamt 447 Wohnhäuser. Davon sind 65 irreparabel zerstört, während 382 wiederhergestellt werden können. An 244 Häusern werden derzeit Restaurierungsarbeiten durchgeführt, von denen bereits 100 bezugsfertig sind. Die Arbeiten an den übrigen 144 Häusern sollen in den kommenden Monaten abgeschlossen werden. Gleichzeitig laufen Vorbereitungen für die Wiederherstellung der restlichen 138 Häuser.
Vor wenigen Tagen kehrten in der ersten Phase 21 Familien mit insgesamt 87 Personen in das Dorf zurück.
Im Dorf wurden zahlreiche Projekte im Bereich der sozialen Infrastruktur umgesetzt. Neue Gasleitungen wurden verlegt, die bestehende Gasleitung instand gesetzt, Tiefbrunnen mit Pumpenanlagen ausgestattet sowie das Wasserversorgungsnetz und die Pumpstation rekonstruiert. Darüber hinaus wurden bestehende Trafostationen, Freileitungen und das interne Stromverteilungsnetz erneuert sowie eine Glasfaserleitung verlegt. Außerdem wurden die Mittelschule des Dorfes Guzeykhirman mit 460 Plätzen und der Kindergarten mit 40 Plätzen renoviert. Ebenso wurden gastronomische Einrichtungen im Dorf in Betrieb genommen.
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Anschließend besuchte das Staatsoberhaupt das Haus des Dorfbewohners Isa Gozalov und führte ein Gespräch mit ihm.
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Danach traf Präsident Ilham Aliyev mit den in beide Dörfer zurückgekehrten Einwohnern zusammen und sprach mit ihnen.
Präsident Ilham Aliyev erklärte: „Jedes Mal, wenn ehemalige Binnenvertriebene in ihre Heimat zurückkehren, ist dies ein Fest für uns alle – für das gesamte aserbaidschanische Volk. Heute vergeht kaum ein Monat, in dem keine Gruppen ehemaliger Binnenvertriebener in ihre Heimatorte zurückkehren. Manchmal erfolgen Rückkehren jede Woche, jeden Monat oder sogar täglich. Von nun an wird dieser Prozess noch mehr an Dynamik gewinnen. Denn wie Sie wissen, mussten wir nach dem Zweiten Garabagh-Krieg zunächst diese Gebiete von Minen räumen, und diese Arbeiten dauern bis heute an.
Die armenischen Nationalisten und Besatzer haben unser gesamtes Land in Trümmer verwandelt – kein einziges Gebäude blieb unversehrt. Deshalb mussten wir zunächst die notwendige Infrastruktur schaffen: Strom-, Wasser- und Gasversorgung sowie Straßen. Erst danach konnten wir mit dem Bau und der Wiederherstellung der Wohnhäuser beginnen.
Da die wichtigsten Infrastrukturprojekte – Straßen, Verkehrsanbindungen, Brücken sowie die Versorgung mit Gas und Strom – inzwischen weitgehend abgeschlossen werden, wird sich auch die Rückkehr der ehemaligen Binnenvertriebenen beschleunigen.
Selbstverständlich standen diese Gebiete, darunter ein großer Teil des Rayons Chodschawänd und diese Dörfer, nach dem Zweiten Garabagh-Krieg noch unter Besatzung. Doch Sie wussten ebenso wie wir, dass dieser Zustand nicht von Dauer sein würde und jeder Zentimeter unseres Landes zu Aserbaidschan zurückkehren würde. Wir würden diese Gebiete zurückholen – und genau das haben wir getan.
Seit fünf oder sechs Jahren lebt unser Volk mit berechtigtem Stolz. Wir haben der ganzen Welt bewiesen, dass wir ein großes Volk sind, das seinen historischen Werten treu geblieben ist. Obwohl unsere Gebiete jahrzehntelang besetzt waren und ein großer Teil unseres Volkes als Flüchtlinge und Binnenvertriebene leben musste, wurde unser Wille niemals gebrochen. Wir glaubten nicht nur daran – wir wussten, dass der Tag kommen würde, an dem wir als rechtmäßige Eigentümer in diese Gebiete zurückkehren würden.
Dafür musste sich die gesamte Nation zusammenschließen – und genau das ist geschehen. Der Zweite Garabagh-Krieg hat dies der ganzen Welt eindrucksvoll vor Augen geführt.
Diese Einheit hat unser Land Jahr für Jahr gestärkt. Schritt für Schritt bewegten wir uns auf diesen ruhmreichen Sieg zu. Jeder trug auf seine Weise dazu bei – die einen durch wirtschaftliche Arbeit, andere durch den Aufbau einer starken Armee und wieder andere, indem sie ihre Kinder im Geist des Patriotismus erzogen. Jeder brachte diesen historischen Tag ein Stück näher.
Vor den Seelen unserer Märtyrer müssen wir uns erneut selbst, unserem Volk und unserem Staat versprechen, unsere nationale Würde unter allen Umständen zu bewahren. Niemand wird unserem Volk jemals wieder Schaden zufügen. Unser Staat ist stark, unsere Armee ist stark und unser Wille ist unerschütterlich.
Der Zweite Garabagh-Krieg und drei Jahre später die Anti-Terror-Operation haben der ganzen Welt erneut gezeigt, wozu unser Volk fähig ist.
In den vergangenen 80 Jahren hat kein Staat und kein Volk einen vergleichbaren Sieg errungen wie der aserbaidschanische Staat und das aserbaidschanische Volk – und das innerhalb von nur 44 Tagen.
Heute verfolgen wir alle die Ereignisse in der Welt. Leider nehmen Konflikte und Kriege in verschiedenen Regionen weiter zu. Betrachtet man ihren Verlauf, wird im Vergleich noch deutlicher, welche außergewöhnliche Leistung wir vollbracht haben.
Trotz des schwierigen Geländes, trotz der sieben Verteidigungslinien des Gegners und obwohl mächtige Staaten hinter Armenien standen und wir während dieser 44 Tage massivem Druck, Drohungen und Einschüchterungsversuchen ausgesetzt waren, haben wir unser Ziel erreicht.
Denn die Gerechtigkeit war auf unserer Seite. Wir verfügten über einen starken politischen Willen, und das aserbaidschanische Volk war geeint.
Während dieser 44 Tage hat kein einziger unserer Soldaten das Schlachtfeld verlassen. Die Armenier selbst räumen dagegen auf höchster Ebene ein, dass sie zwischen 11.000 und 12.000 Deserteure hatten.
Das ist die Größe unserer Nation. Unsere Jugend setzte ihr Leben aufs Spiel, um diese Verteidigungslinien zu durchbrechen. Sie dachte nicht daran, ob sie überleben würde.
Möge Allah allen unseren Märtyrern Barmherzigkeit schenken. Es waren ihr Nationalbewusstsein und ihre Würde, die sie vorantrieben. Die überwältigende Mehrheit jener, die Garabagh von der Besatzung befreiten, hatte diese Gebiete zuvor nie gesehen. Als sie geboren wurden, standen diese bereits unter Besatzung. Doch der Schmerz um Garabagh lastete so schwer auf unserer Gesellschaft und unserem Volk, dass jeder patriotisch gesinnte Mensch nur ein Ziel hatte – seinen Beitrag zu unserem Sieg zu leisten.
Heute leben, arbeiten und studieren bereits mehr als 90.000 Menschen in den befreiten Gebieten. Ihre Zahl wächst von Monat zu Monat und wird weiter steigen.
Auch für Sie hat der Staat schöne Häuser gebaut und restauriert. Hier ist an alles gedacht. Die Natur ist wunderschön, die Luft sauber, das Wasser reichlich vorhanden und der Boden fruchtbar.
Ich wünsche Ihnen vor allem Gesundheit, damit Sie hier glücklich leben können. Möge es von nun an weder Leid noch Entbehrungen geben. Erziehen Sie Ihre Kinder im Geist des Patriotismus. Sie sollen mit Liebe zu unserem Volk und unserem Staat aufwachsen.
Und wenn es eines Tages erforderlich sein sollte – auch wenn ich überzeugt bin, dass dies nicht mehr nötig sein wird –, muss jeder wissen, dass die „Eiserne Faust“ an ihrem Platz ist und dort auch bleiben wird.
Lassen Sie uns nun gemeinsam ein Erinnerungsfoto machen.“
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Anschließend wurden Erinnerungsfotos aufgenommen.
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