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Aserbaidschan stellt Cybersicherheitsstrategie auf OSZE-Tagung vor

Baku, 8. Juli, AZERTAC

Aserbaidschan hat auf der Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa seine Cybersicherheitspolitik und den Ausbau des Schutzes digitaler Infrastrukturen vorgestellt.
Die Abgeordnete Sevinj Fataliyeva erklärte während der Generaldebatte, Cybersicherheit sei heute ein zentraler Bestandteil der nationalen Sicherheit, der staatlichen Souveränität und der strategischen Resilienz. Cyberangriffe könnten auch ohne militärische Gewalt kritische Dienstleistungen lahmlegen, die wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigen und das Vertrauen in staatliche Institutionen untergraben.
Nach ihren Angaben umfasst der Aktionsplan zur Beschleunigung der digitalen Entwicklung für die Jahre 2026 bis 2028 insgesamt 58 Maßnahmen zur Stärkung der Cybersicherheit und zum Schutz kritischer Informationsinfrastrukturen. Zudem sei die neu geschaffene Nationale Agentur für Cybersicherheit eingerichtet worden, die mehrere Einrichtungen zur Cyberabwehr unter einem gemeinsamen Führungsmodell bündele.
Fataliyeva betonte zudem, dass Cybersicherheit nur durch internationale Zusammenarbeit, gegenseitiges Vertrauen und verantwortungsvolles staatliches Handeln dauerhaft gewährleistet werden könne.

AUßENPOLITIK 2026-07-08 11:30:00