


Leitung der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek und des Apostolischen Archivs besucht Institut für Handschriften
Baku, 26. Juni, AZERTAC
Der Präfekt der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek und des Apostolischen Archivs, Erzbischof Giovanni Cesare Pagazzi, der geschäftsführende Direktor der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek, Mauro Mantovani, sowie der geschäftsführende Direktor des Vatikanischen Apostolischen Archivs, Rocco Ronzani, haben während ihres Aufenthalts in Aserbaidschan das nach Muhammad Füsuli benannte Institut für Handschriften der Nationalen Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans (ANAS) besucht.
Wie AZERTAC berichtet, informierte Isa Habibbeyli, ANAS-Präsident, Akademiemitglied, die Gäste über die architektonischen Besonderheiten des historischen Gebäudes, die Tätigkeitsbereiche der wissenschaftlichen Einrichtung, den dort aufbewahrten reichen Bestand an Handschriften, seltene historische Dokumente sowie die laufenden Forschungsarbeiten.
Der Leiter der Akademie betonte die herausragende Bedeutung der im Institut aufbewahrten Handschriften und Dokumente für die Erforschung der Geschichte und des kulturellen Erbes Aserbaidschans.
Die Delegationsmitglieder besichtigten die Depots des Instituts, informierten sich über die Bedingungen zur Aufbewahrung von Handschriften und alten Büchern und nahmen seltene Exemplare sowie historische Dokumente in Augenschein.
Die Gäste besuchten außerdem das Labor für Hygiene, Konservierung und Restaurierung von Handschriften, wo sie die Restaurierungs- und Buchbindearbeiten aus nächster Nähe verfolgten.
Während des Besuchs präsentierte Isa Habibbeyli den Gästen die älteste im Institut aufbewahrte Abschrift eines Manuskripts des großen Dichters Nizami Ganjavi aus dem 14. Jahrhundert.
Im Ausstellungsraum des Instituts machten sich die Mitglieder der Delegation zudem mit Handschriften bedeutender Werke vertraut, darunter „Über die Chirurgie und chirurgische Instrumente“ des arabischen Gelehrten Abu al-Qasim al-Zahrawi, der im 10. und 11. Jahrhundert im Kalifat von Córdoba lebte, der „Kanon der Medizin“ von Ibn Sina sowie „Zakhireyi-Nizamschahi“ des Gelehrten Rustam Jurjani aus dem 12. Jahrhundert. Darüber hinaus besichtigten sie das Gedichtalbum „Blumenheft“ der Dichterin Khurshidbanu Natavan, das von ihr selbst angefertigte Blumenzeichnungen enthält.
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