


"El Niño" ist zurück - Steigendes Risiko für Dürren, Hitzewellen und Starkregen
Baku, 12. Juni, AZERTAC
Das Klimaphänomen El Niño ist zurück. Wie die US-Wetterbehörde NOAA mitteilte sind die "El-Niño-Bedingungen" bereits vorhanden. Es sei zu erwarten, dass sie sich bis in den Winter 2026/27 auf der Nordhalbkugel noch verstärken.
Laut den Meteorologen steigt damit das Risiko für Extremwetter mit mehr Hitzewellen und Überschwemmungen und einer womöglich rekordbrechenden globalen Durchschnittstemperatur.
Die Weltorganisation für Meteorologie WMO ist bereits seit Monaten davon ausgegangen, dass sich "El Niño" in diesem Jahr entwickeln könnte. Zuletzt zeigte sich das alle zwei bis sieben Jahre natürlich auftretende Wetterphänomen in den Jahren 2023/24. Bei "El Niño" erwärmt sich die Wasseroberfläche im Pazifik, was sich weltweit auf Wind, Luftdruck und Niederschläge auswirkt.
Weltorganisation für Meteorologie fordert Vorbereitungen auf Extremwetter
Die Generalsekretärin der WMO, Saulo, forderte, weltweit Vorbereitungen auf extremes Wetter zu treffen. Der Einfluss auf die globale Durchschnittstemperatur könnte vor allem im kommenden Jahr zu spüren sein.
Üblicherweise dauert "El Niño" neun bis zwölf Monate an. Es hat Fachleuten zufolge keinen Zusammenhang mit dem Klimawandel. Jedoch könnte die Erderwärmung die mit "El Niño" einhergehenden Extremwetterereignisse weiter verstärken.
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