


Mehr als 50 Staaten beraten in Kolumbien über Ausstieg aus fossilen Energien
Baku, 25. April, AZERTAC
In Kolumbien hat eine internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien begonnen.
Zunächst kommen Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Danach sollen bis Mittwoch auch Minister und andere Regierungsvertreter über die Abkehr von Kohle, Öl und Gas beraten. Mehr als 50 Staaten nehmen teil, darunter Deutschland, wie AZERTAC unter Berufung auf Deutschlandfunk berichtet.
Eingeladen haben Kolumbien und die Niederlande. Die Initiative ist eine Art Koalition der Willigen und gilt als Reaktion auf die schleppenden Fortschritte in der internationalen Klimapolitik. Bei der vergangenen Weltklimakonferenz in Brasilien hatten sich die Staaten nicht auf einen Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Energien einigen können. Die Gespräche in Kolumbien sollen nun Handlungswege aufzeigen. Die Ergebnisse fließen in die Vorbereitungen für die nächste Weltklimakonferenz ein. Diese findet im November in der Türkei statt.
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