×
A
A
A
Einstellungen

Völkermord von Chodschali: 34. Jahrestag eines der schwersten Verbrechen des vergangenen Jahrhunderts

Ein Datum, das niemals vergessen wird: 26. Februar 1992

Baku, 26. Februar, AZERTAC
Seit dem Völkermord von Chodschali sind 34 Jahre vergangen.
Die Chodschaliner Tragödie ist eine der blutigsten Völkermorde der Weltgeschichte.
In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 begann es mit armenischen Angriffen rund um die Stadt aus vier Richtungen mit Eröffnung schwerer Artillerie-und Raketenbeschüsse. Als Folge wurde Chodschali mit direkter Teilnahme von Einheiten und Militärs des zu jener Zeit in Khankendi der Region Berg-Karabach der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366. Motorschützenregiments besetzt.
Beim Sturm auf Chodschali wurden Kinder, Frauen, Ältere, Kranke mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet, darunter: 106–Frauen, 63 -Kinder, 70 –Ältere, 100 weitere Einwohner verletzt. 8 Familien wurden völlig liquidiert. 5379 Einwohner der Stadt wurden deportiert und 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen. Von 150 dieser Gefangenen (darunter: 68 Frauen und 26 Kinder) fehlt bis heute jede Spur. 25 Kinder haben beide Eltern verloren, 130 Kinder haben ein Elternteil verloren, 487 friedliche Bewohner dieser Stadt sind verschiedenen Grades behindert, darunter 76 Kinder sind schwer verwundet.

Bei solchen Handlungen, die im Zuge der amenischen Aggression und Okkupationspolitik gegen Aserbaidschan in Chodschali begangen wurden, handelt es sich in Übereinstimmung mit internationalem Strafrecht um ein internationales Verbrechen.
Im Beschluss vom 22. April 2010 des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wird das in Chodschali begangene Verbrechen als Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit bewertet.
Nationale Legislativen von mehreren Ländern sowie die Organisation für Islamische Zusammenarbeit haben zahlreiche Beschlüsse über die scharfe Verurteilung des Massakers an Zivilisten in Chodschali und die Anerkennung der Chodschali-Tragödie als ein Genozidakt und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit gefasst.
Es verfließen 34 Jahre, seit dieses blutige Kriegsverbrechen begangen ist. Jedoch ist das aserbaidschanische Volk fest überzeugt, dass Täter dieses Genozids früher oder später vor internationalem Gericht gestellt werden.

Aserbaidschan priorisiert in seiner Außenpolitik die Entlarvung der Urheber des Völkermords von Chodschali. Es werden kontinuierlich Schritte unternommen, um die Wahrheiten über dieses Genozid an die Welt zu vermitteln. Darüber hinaus führt man eine harte Arbeit, dass der Völkermord von Chodschali objektiv bewertet und weltweit als Genozid anerkannt wird.
Für die Aserbaidschaner ist der Völkermord von Chodschali mehr als ein historisches Ereignis. Aserbaidschan bemüht sich unermüdlich um internationale Anerkennung und ordnet ihn als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein, vergleichbar mit den Gräueltaten von Chatyn, Hiroshima oder Srebrenica.
Vor kurzem ist im von der armenischen Besatzung befreiten Rayon Chodschali ein weiteres Massengrab mit einer noch unbekannten Zahl an Leichen gefunden worden.
Die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte, dass nahe einer Teppichfabrik im Bezirk Chodschali bei den Ausgrabungen im Rahmen der groß angelegten Restaurierungs- und Wiederaufbauarbeiten massive menschliche Überreste gefunden worden seien.
Vorläufigen Untersuchungen zufolge handelt es sich bei den in der Gegend entdeckten menschlichen Überresten um mindestens vier Personen, darunter ein minderjähriges Kind.

Im Jahr 2020 wurde dank der weisen und weitsichtigen Politik des aserbaidschanischen Präsidenten und Oberbefehlshabers der Streitkräfte, Ilham Aliyev, sowie des Mutes der starken aserbaidschanischen Armee im 44-tägigen Vaterländischen Krieg die historische Gerechtigkeit wiederhergestellt.
Im Zuge örtlich begrenzter Antiterrormaßnahmen im September 2023 stellte Aserbaidschan seine territoriale Integrität und Souveränität vollständig wieder her, und die Stadt Chodschali wurde von Separatisten befreit. Am 15. Oktober 2023 hisste Präsident Ilham Aliyev die Nationalflagge Aserbaidschans in der Stadt Chodschali.
Auf Anweisung von Präsident Ilham Aliyev leitete Aserbaidschan im Mai 2024 im Rahmen des Programms „Große Rückkehr“ in die befreiten Gebiete die erste Phase der Umsiedlung nach Chodschali ein.
Wie in anderen befreiten Gebieten kehrt heute auch in Chodschali das Leben zurück: Umfangreiche Wiederaufbau- und Rekonstruktionsarbeiten sind im Gange, und das Programm „Große Rückkehr“ wird erfolgreich umgesetzt.
Am 34. Jahrestag des Völkermords von Chodschali ehren wir erneut das Andenken der unschuldigen Opfer dieser Tragödie.

Blutiges gedenken 2026-02-26 11:34:00