


Estnisch-aserbaidschanische Parlamentsgruppe spricht ihr Beileid zum 33. Jahrestag des Völkermords von Chodschali aus
Baku, 25. Februar, AZERTAC
Die estnisch-aserbaidschanische Parlamentsgruppe des Riigikogu (Staatsversammlung oder auch Staatsrat) hat der Opfer des Völkermords von Chodschali gedacht und fordert die Verantwortlichen zur Rechenschaft.
„Wir teilen den Schmerz des aserbaidschanischen Volkes über dem Völkermord von Chodschali, bei dem mehr als 600 unschuldige Zivilisten, darunter Kinder, Frauen und ältere Menschen, brutal getötet wurden“, erklärte die Parlamentsgruppe in einer Stellungnahme. „Wir verurteilen nachdrücklich die gegen die aserbaidschanische Zivilbevölkerung begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Besatzung von Chodschali in der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1992. Die Täter dieses Massakers müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“
„Wir bekräftigen, dass alle Länder in der Region das Recht auf Souveränität, territoriale Integrität und die Unverletzlichkeit international anerkannter Grenzen haben. Wir bringen unsere Unterstützung für die Republik Aserbaidschan bei der Schaffung eines dauerhaften Friedens, der Integration und dem Wiederaufbau auf ihrem Territorium zum Ausdruck“, fügten die Mitglieder der Parlamentsgruppe hinzu.
Die estnisch-aserbaidschanische Parlamentsgruppe wird von Riina Solman geleitet, Maria Jufereva-Skuratovski ist stellvertretende Vorsitzende. Zu den Mitgliedern der Gruppe gehören Jaak Aab, Vadim Belobrovtsev, Züleycha Izmailova, Aleksei Jevgrafov, Ester Karuse, Toomas Kivimägi, Aivar Kokk, Anastassia Kovalenko-Kõlvart, Lauri Laats, Andres Metsoja, Eduard Odinets, Heljo Pikhof, Juku-Kalle Raid, Urmas Reinsalu, Aivar Sõerd und Hendrik Johannes Terras.
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