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Demokratische Republik Kongo: Mehr als 40 Tote bei Rebellenangriff im Osten des Landes

Baku, 14. Juni, AZERTAC

In der Demokratischen Republik Kongo sind bei einem Angriff von Rebellen nach offiziellen Angaben mehr als 40 Menschen getötet worden.
Der Verwaltungschef der Region Lubero im Osten des Landes machte die Miliz Alliierte Demokratische Kräfte für den Angriff verantwortlich. Die ursprünglich aus Uganda stammende Gruppe, die mit dem IS verbündet ist, soll seit Mitte der 90er Jahre tausende Zivilisten getötet haben. In den vergangenen Wochen kam es in der Region vermehrt zu Angriffen. Seit Anfang Juni wurden demnach mindestens 150 Todesopfer gezählt.
Der an Bodenschätzen reiche Osten der Demokratischen Republik Kongo ist seit Jahrzehnten von Gewalt geprägt. Schätzungen der UNO zufolge waren Ende 2023 fast sieben Millionen Menschen auf der Flucht.

Welt 2024-06-14 16:04:00