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FIA-Gala in Baku: Jetzt hat Max Verstappen seinen WM-Pokal! VIDEO

Baku, 9. Dezember, AZERTAC

Ganz ohne kuriose Szene ging's auch diesmal nicht, aber die FIA hat in Baku einen prunkvollen Abend zu Ehren der Weltmeister über die Bühne gebracht.
Am Abend wurde auch die aserbaidschanische Nationalmusik dargeboten.
In seiner Rede gratulierte Fia-Präsident Mohammed Ben Sulayem allen Gewinnern der diesjährigen Rennen und bedankte sich bei den Organisatoren für die Gastfreundschaft und die gute Organisation der Veranstaltung.
Anschließend überreichte der FIA-Präsident zusammen mit AAF-Präsident Anar Alakbarov den Gewinnern die Preise des Jahres 2023.
Es war ein pompöser Ausklang der Motorsportsaison 2023, den der Automobil-Weltverband FIA am Freitagabend in Baku (Aserbaidschan) präsentiert hat. Die Champions aller FIA-Klassen wurden dabei geehrt, und als krönendes Highlight gab's zum Schluss der Gala die silbernen WM-Trophäen für die Formel-1-Weltmeister Max Verstappen und Red Bull sowie die Zweit- und Drittplatzierten der Fahrerwertung (Sergio Perez und Lewis Hamilton).
Als sich der Abend langsam seinem Höhepunkt näherte, zeigte ein Imagefilm den kleinen Max Verstappen, dem Michael Schumacher, damals noch Ferrari-Fahrer, durch die strohblonden Haare fährt. Verstappen, jetzt dreimaliger Weltmeister, war dann der absolute Star des Abends, als er seine Trophäe aus den Händen von FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem höchstpersönlich erhielt.
Verstappen erklärte in seiner kurzen Ansprache, er habe erst "in Abu Dhabi so richtig realisiert, dass die Saison vorbei ist und ich dieses tolle Auto nicht mehr fahren werde. Ich bin wahnsinnig stolz auf das, was wir dieses Jahr erreicht haben. Und ich hoffe, dass es damit noch nicht aufhört."
Zuerst war Lewis Hamilton drangekommen, der als WM-Dritter ein eher schmuckloses FIA-Logo als Preis erhielt. "Max war fehlerlos, und wir haben viel Arbeit vor uns, um den Abstand zu ihnen zu schließen", sagte der Mercedes-Fahrer im Rahmen seiner kurzen Ansprache. Den Preis für Platz 2 (ebenfalls ein FIA-Logo) verlieh Formel-1-CEO Stefano Domenicali an Sergio Perez.
Danach kam Christian Horner, Teamchef von Red Bull auf die Bühne, um den Konstrukteurspokal in Empfang zu nehmen. "21 von 22 Rennen und fünf von sechs Sprints gewonnen zu haben, ist etwas ganz Besonderes", sagte er an einem "großen Abend für uns, nach einem großen Jahr, in dem wir sehr stolz auf das sind, was wir erreicht haben".
Der erste Formel-1-Award, der am Freitagabend verliehen worden war, betraf die Kategorie "Action of the Year", also die Aktion des Jahres. Den Preis gewann (unter zehn Nominierten) Fernando Alonso für seinen gewonnenen Zweikampf gegen Sergio Perez beim Grand Prix von Brasilien.
"Ich möchte mich auch bei Sergio bedanken und den Preis mit ihm teilen", so Alonso, der nicht persönlich in Baku war, um den Preis in Empfang zu nehmen, in seiner Videoansprache. Perez saß währenddessen am Tisch mit Formel-1-CEO Stefano Domenicali und nahm die Worte seines Kontrahenten lächelnd zur Kenntnis.
Alonso weiter: "Jeder Zweikampf erfordert immer auch, dass der andere mitspielt. Ich finde, das sollte ein Beispiel nicht nur für heutige, sondern auch für künftige Generationen sein, wie man gegeneinander fahren kann, ohne dass sich die Autos berühren."
Ganz ohne peinlich anmutenden Moment ging's übrigens auch dieses Jahr nicht, nachdem es schon 2022 in Bologna zu einem bizarren Dialog zwischen Horner und Sulayem gekommen war. Diesmal setzte sich der FIA-Präsident in den Kopf, auf der Bühne ein Foto zu machen, und bat dafür unter anderem Horner und Domenicali, die sich schon wieder gesetzt hatten, nochmal zu sich.
Während sich die Showhosts fragend anblickten, dauerte es länger als erwartet, bis die beiden kamen. "Christian? Und Stefano?", fragte Sulayem ins Mikro, und Verstappen sagte: "Ich glaube, der ist schon weg." Als Horner wieder ankam, scherzte der Moderator: "Na bitte, einer ist schon mal da." Am Ende kam auch Domenicali doch noch fürs Foto ...

Sport 2023-12-09 17:53:00

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