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Smog in Iran: Schulen in Teheran wegen Luftverschmutzung geschlossen

Baku, 2. Dezember, AZERTAC

In Iran bedroht der Smog die Gesundheit der Bürger. Wegen anhaltender akuter Luftverschmutzung mussten am Samstag die Kindergärten und Schulen in der iranischen Hauptstadt Teheran geschlossen werden. Außerdem wurden Kinder und ältere Menschen dringend dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben, so das Gouverneursamt Teherans laut Nachrichtenagentur Mehr. Auch ein temporäres Fahrverbot für Lastwagen wurde angeordnet. Die Luftverschmutzung in Teheran lag in den vergangenen Tagen weit über den internationalen Grenzwerten.
Laut Augenzeugen war die Luftverschmutzung in den vergangenen Tagen so schlimm, dass sogar aus kurzer Entfernung der Fernsehturm Milad in Teheran nur schwer zu sehen war. Viele in der Hauptstadt klagten über heftige Kopfschmerzen, Übelkeit, Husten und Atembeschwerden.
In Iran und insbesondere der Millionenmetropole Teheran ist die Luftverschmutzung seit Jahren ein großes Problem. Laut Gesundheitsministerium sterben jedes Jahr Tausende an den Folgen der Luftverschmutzung. Immer wieder mussten Kindergärten und Schulen in Teheran tagelang geschlossen bleiben. Ein wesentlicher Grund für die schlechte Luft sind die Millionen Autos in der Hauptstadt. Aus Mangel an öffentlichen Verkehrsmitteln haben viele Teheraner keine Alternative zum eigenen Auto.
Im Umgang mit dem Smog ist man durchaus kreativ. Auch Feiertage wurden schon kurzfristig erlassen, um das öffentliche Leben zum Stillstand zu bringen – und so die Luftverschmutzung zu senken.

Welt 2023-12-02 16:27:00