×
A
A
A
Einstellungen

WHO: Im Norden Chinas Anstieg an Atemwegserkrankungen bei Kindern festgestellt

Baku, 25. November, AZERTAC
Die chinesischen Gesundheitsbehörden haben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Daten über die Zunahme von Atemwegserkrankungen und Häufungen von Lungenentzündungen bei Kindern übermittelt. Zuvor hatte die WHO offiziell eine Erklärung gefordert und die Regierung in Peking zu mehr Transparenz aufgerufen.
Laut einem Bericht der WHO haben die chinesischen Behörden nach eigenen Angaben nun erklärt, dass keine „ungewöhnlichen oder neuartigen Krankheiten“ im Land festgestellt worden seien. Auch nicht in den besonders betroffenen Gebieten Peking und der nordöstlichen Provinz Liaoning.
Die Uno-Organisation erklärte, sie habe eine Telefonkonferenz mit Gesundheitsbeamten des chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle und -prävention und des Pekinger Kinderkrankenhauses abgehalten, bei der die von ihr angeforderten Daten vorgelegt wurden. Diese wiesen auf einen Anstieg ambulanter Beratungen und Krankenhauseinweisungen von Kindern aufgrund der bekannten Krankheitserreger Mycoplasma pneumoniae seit Mai und von RSV und Adenovirus seit Oktober hin.
Einige dieser Zunahmen seien früher in der Saison zu verzeichnen als in der Vergangenheit. Die Nationale Gesundheitskommission Chinas führt das allerdings auf die Verbreitung der Erreger nach Aufhebung der Coronamaßnahmen zurück.
„Die chinesischen Gesundheitsbehörden meldeten keine Veränderungen in der Krankheitsdarstellung“, so die WHO. Sie fügte hinzu, dass die Behörden in China bekanntgaben, dass der Anstieg der Patientenzahlen die Krankenhäuser des Landes nicht überlastet habe.
Die WHO betonte, dass sie die Situation weiter beobachte und in „engem Kontakt“ mit den chinesischen Behörden stünde.

Gesellschaft 2023-11-25 14:00:00