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Erdbeben in der türkischen Provinz Malatya: Tote und Verletzte

Baku, 27. Februar, AZERTAC

Am Montag, dem 27. Februar sei um 12:04 Uhr Ortszeit (13:04 Bakuer Zeit) ein Erdbeben der Stärke 5,6 in der türkischen Provinz Malatya registriert worden, wie AZERTAC unter Bezugnahme auf die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.
Nach einem Erdbeben in Malatya kam ein Mensch ums Leben und weitere 69 Menschen wurden verletzt.
Laut Anadolu seien 22 Gebäude zerstört, 5 Personen aus den Trümmern gezogen und 20 Verletzte in Krankenhäuser gebracht worden. Such- und Rettungsaktionen dauern weiter.
Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 6,96 Kilometern. Das Beben war nicht nur in Malatya, sondern auch in den umliegenden Provinzen - Kahramanmaraş, Gaziantep, Adiyaman und Şanlıurfa zu spüren.
Begonnen hatte die Serie am 6. Februar, als zwei Beben der Stärke 7,7 und wenig später der Stärke 7,6 die Südosttürkei und den Norden Syriens erschütterten. Darauf folgten nach türkischen Angaben etwa 10.000 Nachbeben.
Nach Uno-Angaben war die Erdbebenkatastrophe nicht nur nach Todesopfern die schlimmste in der türkischen Geschichte. Auch die Berge an Schutt und Geröll seien beispiellos, sagte Louisa Vinton, die Vertreterin des Uno-Entwicklungsprogramms (UNDP) in der Türkei. Der türkischen Regierung zufolge sind bisher mehr als 173.000 Gebäude als eingestürzt oder stark beschädigt registriert. Knapp zwei Millionen Menschen wurden Afad zufolge in Zelten und anderen Notunterkünften untergebracht.

Welt 2023-02-27 22:22:00