Aserbaidschanische Staatliche
Nachrichtenagentur

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Auch Human Rights Watch bestätigt, dass Armenien auf Barda verbotene Smertsch-Raketen abgefeuert hat

Baku, 30. Oktober, AZERTAC
Auch die Organisation "Human Rights Watch" hat bestätigt, dass armenische Streitkräfte verbotene Smertsch-Raketen mit Streubomben auf die aserbaidschanische Stadt Barda abgefeuert haben.
Wie es aus einem Bericht der Organisation hervorgeht, haben armenische Streitkräfte am 28. Oktober international verbotene Streubomben in der aserbaidschanischen Stadt Barda eingesetzt, die 230 Kilometer weit entfernt von der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku liegt.
Beim Angriff kamen mindestens 21 Menschen ums Leben und mehr als 70 weitere Menschen wurden verletzt.
Human Rights Watch analysierte und identifizierte die Überreste von Raketen anhand der von Journalisten aufgenommenen Bildern.
Hier sei erwähnt, dass ebenfalls Mitglieder des Krisenreaktionsteams von Amnesty International bestätigt haben, dass Armenien in der Stadt Barda verbotene Streubomben eingesetzt hat.
Der Einsatz von Streubomben ist nach dem humanitären Völkerrecht unter allen Umständen verboten. Ihr Einsatz bei Angriffen auf zivile Gebiete ist besonders gefährlich und wird nur zu weiteren Toten und Verletzten führen. Angriffe mit Streubomben auf Wohngebiete sind absolut entsetzlich und inakzeptabel.
Streubomben sind Waffen, die willkürlich Zerstörung verursachen und der Zivilbevölkerung noch Jahre nach ihrem Einsatz Leid zufügen. International sind Streubomben verboten.
Streumunition verstreut Hunderte von kleinen Bomben, die man als Submunition oder "Bomblets" bezeichnet, über ein weites Gebiet.
Es wird geschätzt, dass zwischen 5 und 20 Prozent der Submunition nicht explodiert. Sie stellen damit eine ähnliche Bedrohung für die Zivilbevölkerung dar wie sogenannte Antipersonen-Minen.
Der Einsatz dieser Bomben verstößt gegen das Verbot des wahllosen Angriffs, da die zahlreichen freigesetzten Bomblets ein weites Gebiet abdecken und eine Gefahr für alle darstellen, die mit der nicht explodierten Munition in Berührung kommen.

Politik 2020-10-30 12:56:00