Aserbaidschanische Staatliche
Nachrichtenagentur

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"Grand Prix 2019": Shakhriyar Mamedyarov im Halbfinale

Baku, 17. Juli, AZERTAC

Der aserbaidschanische Schachspieler Shakhriyar Mamedyarov, der im Viertelfinale der zweiten Etappe der Serie Grand Prix 2019 kämpft, das von der FIDE und World Chess in Riga organisiert ist, ist ins Halbfinale eingezogen.
AZERTAC zufolge siegte Mamedyarov, der die beiden Partien im klassischen Schach gegen den polnischen Schachspieler Krystof Duda unentschieden spielte, besiegte seinen Rivalen in einem Tie Break und zog damit ins Halbfinale ein.
Das internationale Turnier endet am 21. Juli.
Der zweite K.o.-Grand Prix der FIDE-Geschichte, in Riga ausgetragen, ging gestern in die zweite Runde, das Viertelfinale. Acht Spieler waren aus der vorherigen Runde als Sieger hervorgegangen, in großer Zahl erst nach der Schnell- und Blitzschachrunde, nachdem zuvor in den regulären Partien doch übermäßig viel remis gespielt wurde. Auch das Viertelfinale startete mit drei Partien ohne Entscheidung. In einer der Partien gab es aber doch eine Vorentscheidung.
Die enttäuschendste Partie lieferten sich Sergey Karjakin und Wesley So. Sie endete schon nach 17 Zügen in einer Russischen Verteidigung ohne Sieger mit Hilfe einer Stellungswiederholung.
Jan Krzsyszof Duda und Shakhriyar Mamedyarov setzten immerhin eine richtige Partie in Gang, verhakten dann aber ihre Bauern im Endspiel so sehr ineinander, dass ihnen das Weiterspielen sinnlos erschien.
Alexander Grischuk versuchte in seiner Partie gegen Yu Yangyi mit Hilfe eines Bauernopfers zum Angriff zu kommen. Mehr als Materialrückgewinn brachte der Angriff aber nicht ein, und so stand auch hier am Ende die völlige Neutralisation der Kräfte.
Remis - Eine sehr lebendige Partie lieferten sich dafür Veselin Topalov und Maxime Vachier-Lagrave. Hier hatte der Bulgare mit Weiß in der Najdorf-Variante eine Figur "ins Geschäft gesteckt" und spielte auf Angriff.
Weiß zog 13.Dd2 und Schwarz nahm das Angebot mit 13...e5 14.Sf5 exf4 15.Lxf4 Se5 an. Topalov bewegte sich danach lange auf der Kante zwischen "Angriff" und "vielleicht nicht ganz genügende Kompensation".
Einige Züge später transformierte Schwarz das Materialverhältnis in eine Mehrqualität und vereinfachte die Partie durch Tausch.
Karjakin – So 1/2-1/2
Duda – Mamedyarov 1/2-1/2
Grischuk – Yu Yangyi 1/2-1/2
Topalov – Vachier-Lagrave 0-1

Sport 2019-07-17 23:55:00