Aserbaidschanische Staatliche
Nachrichtenagentur

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Proteste gegen brasilianische Bildungspolitik in Rio de Janeiro

Baku, 31 Mai, AZERTAC
In Brasilien sind erneut Zehntausende Menschen wegen massiver Kürzungen bei den Bildungsausgaben auf die Straße gegangen. Die Proteste gegen den Kurs des rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro begannen in der Hauptstadt Brasília und wurden in mehr als hundert weiteren Städten fortgesetzt. Das berichten brasilianische Medien übereinstimmend.
Mancherorts besetzten Demonstranten ganze Stadtviertel. In Rio de Janeiro wurde Bolsonaro als "Feind der Bildung" angeprangert. Es waren die zweiten landesweiten Proteste gegen die Kürzungen der Regierung seit dem 15. Mai. Die Regierung hatte zuvor angekündigt, die Ausgaben für die staatlichen Universitäten um 30 Prozent zu kürzen.
Bolsonaro bezeichnete die Demonstranten damals als "nützliche Idioten", die von einer "Expertenminderheit" an den staatlichen Universitäten "manipuliert" würden.

Welt 2019-05-31 21:39:00